
Die 5. Etappe der ASP World Tour endete gestern Abend in Tahiti, mit einem Sieg für Hawaiis dreimaligen World Champion Andy Irons. Es war sein 20. Sieg im Elitekreis, und sein erster seit 3 Jahren. Damit steigt er auf den 7. Platz in den vorläufigen World-Rankings auf.
Währenddessen war Kelly Slater nach seinem „Ausrutscher“ in Südafrika (17.) wieder auf dem richtigen Weg für die 2010 World Championship. Er ist nun nur noch 250 Punkte hinter dem derzeitigen Führenden Jordy Smith (Südafrika). Als Semi-Finalist in Teahupoo setzte Kelly Slater (der eine perfekte 10 im Viertelfinale erzielte) Heiarii Williams (PYF) in der 3. Runde, Adam Melling (AUS) in der 4. Runde und schließlich Adrian Buchan (AUS) im Viertelfinale außer Gefecht, bevor er sich auf Andy Irons konzentrierte (den Slater eigentlich bereits in der 1. Runde geschlagen hatte).
Auf dem 3. Platz der Rankings hinter Jordy Smith und Taj Burrow angekommen, verlässt Kelly Slater Franzoesisch-Polynesien mit klarer Führung über den Australier und nur 250 Punkten hinter dem jungen Talent aus Südafrika. Seine Hoffnung auf einen 10. Welt-Titel sind also wieder entflammt. Slater kann nun die relativ druckfreie Position genießen, und es sieht gut aus für ihn, wenn er zu einem seiner liebsten Tour-Events nach Trestles (Kalifornien) startet.
Der Beifall für die zweite Heldentat des Tages geht an Jérémy Florès. Nach einem soliden Saison-Start war der Franzose in Tahiti in Bestform. Schon in der in der Freesurfing-Session äußerst beeindruckend, lieferte der Mann aus Réunion in Teahupoo von Anfang bis Ende eine einschneidende und taktisch kluge Performance. Nachdem er in der 1. Runde Marco Polo (BR) und Bobby Martinez (USA) hinter sich gelassen hatte, brauste der Franzose in der 3. Runde an Luke Stedman (AUS) und anschließend an der gefürchteten Local-Wildcard Manoa Drollet (PYF) vorbei (welcher im Achtelfinale sogar Jordy Smith aus dem Rennen warf). Letztendlich übertrumpfte Jérémy im Viertelfinale auch noch seinen Quiksilver-Teamkollegen Fred Pattachia (HAW).
Im Halbfinale konnte Jérémy Florès leider kein besseres Ergebnis erzielen als der Meister-Taktiker und World Champion CJ Hobgood und musste sich mit seinen 12.93 gegen die 15 Punkte des Amerikaners geschlagen geben.
Dieser exzellente 3. Platz war eines der besten Ergebnisse der Karriere des Franzosen (WQS World Champion 2006, Rookie of the Year 2007, Finalist in Brasilien gegen Bede Durbidge 2008) und lässt ihn damit in die World Top 20 (Platz 19) aufsteigen. Nachdem er seine schmerzhaften Fußprobleme überstanden hat, die ihm die Saison 2009 versaut hatten, scheint Florès fitter den je zu sein, und es bleibt ihm noch genügend Zeit von jetzt bis Dezember, um sich seinen Weg auf die vorderen Plätze des Rankings zu erkämpfen.
Die nächste Etappe der ASP World Tour wird vom 12. bis zum 18. September in Trestles (Kalifornien) stattfinden, gefolgt vom QUIKSILVER PRO FRANCE (25. September bis 5. Oktober 2010).
Auf Belly's Blog (www.quiksilver.com – Quik TV) kann man das Event noch einmal miterleben und Kelly Slater und Jérémy Florès hinter den Kulissen folgen!

Der Countdown für die Quiksilver German Championships vom 9. – 17. Oktober 2010 läuft unaufhörlich. In nicht einmal mehr 8 Wochen wird der Südwesten Frankreichs erneut zum Epizentrum der deutschen Surfgemeinde. Denn dann heißt es wieder „Competition is on“ und mehr als 200 deutsche Surfer kämpfen in 14 verschiedenen Wertungskategorien um den Titel des Quiksilver German Champs 2010.
Bereits zum 15. Mal finden die Quiksilver German Championships in Aquitaine statt und zum 2. Mal heißt das gemütliche Dörfchen Mimizan-Plage die Surfnomaden aus aller Welt herzlich willkommen. Eine Woche voller Surfen, Sonne, Strand und Party erwartet die deutschen Surfer und neben dem sportlichen Wettkampf wird es zum Wiedersehen mit alten und neuen Freunden kommen.
Der DWV ist sich sicher, dass die Quiksilver German Championships 2010 für jeden etwas bieten. Ein interessantes Rahmenprogramm mit DJ's, Beach Barbeques, Surfvideo Screenings und allerhand Überraschungen sollte dennoch nicht vom eigentlichen Event ablenken, dass deutsches Surfen auf Spitzenniveau garantiert. Immerhin geht es für viele Surfer neben dem Spaß auch um die direkte Qualifikation für den deutschen Surfkader und damit um die Chance Deutschland bei den ISA World Surfing Games 2011 vertreten zu dürfen. So hoffen die Organisatoren auch in diesem Jahr auf die Teilnahme einiger prominenter deutscher Surfer wie Nico von Rupp oder Marlon Lipke. Aber auch ohne das Powerteam des deutschen Surfens werden wieder einige bekannte Gesichter wie Thomas Schmidt, Sonja & Janni Hönscheid, Uli Scherb, Max Reuter, Eva Kreyer und Carla Twelkemeier die Reise nach Mimizan-Plage auf sich nehmen, um dort den Line-Up unsicher zu machen und „Surfen made in Germany“ zu präsentieren.
Wie bereits im letzten Jahr, warten auch die Quiksilver German Championships 2010 mit einigen Neuerungen auf. Neben einer zentralen Wettkampfzone nahe des Ortskerns und einem kleinen Eventdorf, werden den Zuschauern Tribünen geboten von denen Sie die Surf(per)formance der Starter mitverfolgen können. Außerdem werden die neuen ASP World Tour Wettkampfregeln auch bei den German Quiksilver Championships 2010 zum Einsatz kommen und so für ein internationales Feel und spannende Trostrundenheats sorgen.
Teilnehmer, Presse und Surfinteressierte können sich ab sofort auf der offiziellen Event-Website www.qgc2010.de über das Event des Jahres der deutschen Surfszene informieren und sich direkt für die Quiksilver German Championships anmelden. Wer mitsurfen will sollte jedoch keinen weiteren Tag verstreichen lassen und sich noch heute registrieren, denn die Startplätze gehen weg wie heiße Semmeln.
Der DWV, seine Partner und Sponsoren freuen sich Euch Alle vom 9. -17. Oktober 2010 an den Stränden von Südwest Frankreich begrüßen zu dürfen.
Alle Infos auf:
http://www.surf-dwv.com/qgc2010/
Quiksilver-Teamfahrer: Kite- und Wakeboarder auf vorderen Contestplätzen

München, 18. August 2010 – Die Quiksilver-Teamfahrer Mario Rodwald (Kite), Dominik Hernler (Wakeboard), Felix Georgii (Wakeboard) und Tom Richter (Wakeboard) überzeugen mit Contest-Erfolgen!
Mario Rodwald wurde am Wochenende bei der 9. Kitesurf-Trophy zum vierten Mal deutscher Meister im Freestyle auf der Ostseeinsel Fehmarn. Der Rendsburger Rodwald machte von Anfang an deutlich, dass er sich auch in diesem Jahr zum vierten Mal den Meistertitel holen wird. Am Ende setzte er sich gegen Niklas Hundgeburth (25, Berlin) und Stefan Permien (23, Kiel) durch. Mario Rodwald freut sich über seinen vierten Sieg in Folge: „Ich hatte zwar viel trainiert, aber es kann ja trotzdem eine Menge schief gehen. Nun hoffe ich auch bei der Europameisterschaft Punkten zu können.“
Dominik Hernler holt bei der Wakeboard-EM am Boot in Fagersta/Schweden Platz Platz Eins in der Klasse Junior Men (U19). Für den Kärntner ist es die zweite EM-Medaille, denn schon vor vier Jahren gewann er Gold in der Klasse Boys (U15). Bereits in der Qualifikation kam er sehr gut mit der Heckwelle des Wakeboard-Bootes in Fagersta zurecht und konnte spektakuläre Sprünge einbauen. Im Sechser-Finale traf er auf den bis dato regierenden Europameister Rocco van Straten aus den Niederlanden. Hernler zeigte bei seinem perfekten Stand-Up-Run einen Tootsie Roll, Whirlybird, Backside 540, Cab 720, stylische Glides und natürlich den Nuclear Tantrum to blind. Über den Kicker zauberte er noch einen 720 und am Double-Up einen massiven Backside Off-Axis 360. Damit war das zweite EM-Gold für Hernler sicher.
Auch die Quiksilver-Wakeboarder Felix Georgii und Tom Richter fuhren auf vordere Contest-Plätze. Felix Georgii sicherte sich beim WWA World-Tour-Stop in Amsterdam einen hervorragenden dritten Platz. Trotz hochkarätigem, internationalen Starterfeld, konnte sich der Allgäuer mit einem außerordentlichen Run behaupten und ging neben Tom Fooshee (USA) und Nick Davis (UK) als bester deutscher auf die Siegertreppe. Zuvor qualifizierte er sich beim Telekom Local Support Wakeboard Challenge am Turncable in Thannhausen für die Xtreme Playgrounds Wakeboard-Challenge in Hamburg, Pinneberg. Auch Teamkollege Tom Richter konnte sich mit einem zweiten Platz direkt qualifizieren.

Nun ist es offiziell: Nachdem er beim ASP Junior European Ranking den dritten Platz holte, wird Marokkos junger Surfer und Quiksilver-Teamfahrer Ramzi Boukhiam an den 2010 ASP World Juniors Championships teilnehmen.
Nach einer großartigen Wettkampfsaison 2010 gewann der in Agadir geborene und in Frankreich lebende Marokkaner Ramzi Boukhiam seine erste Qualifikation für eine ASP World Championship. Bis dahin wird er 17 Jahre alt sein.
Finalist des dritten European Pro Junior Events auf den Kanarischen Inseln Anfang August und gestern Viertelfinalist in Lacanau, wird die „Perle der Wüste“ sich der Elite des Junior-Surfens anschließen, gemeinsam mit DC-Surfer Marc Lacomare und Maxime Huscenot (ASP Junior World Champion 2009, eingeladen als Wildcard).
Der Quiksilver-Teamfahrer aus Reunion, Maxime Huscenot, hatte letzten Januar große Aufregung verursacht, da er als erster Franzose zum ASP World Junior Champion gekrönt wurde (dasselbe gelang Pauline Ado 2008 in der Mädchen-Kategorie).
Marc Lacomare, 20 Jahre alt und Junior European Champion 2009, qualifizierte sich als bester European Junior bei WQS dieses Jahres ebenfalls für die die ASP Junior World Championships (er gewann kürzlich den 5-Star WQS Event in Fistral Beach, Großbritannien).
Zum ersten Mal wird diese Ausgabe der ASP World Junior Surfing Championships in 2 Etappen stattfinden: zuerst von 2. bis 13. Oktober auf Bali beim Spot von Keramas, und anschließend vom 8. bis zum 16. Januar 2011 in Narrabeen (Australien).

St. Jean de Luz (12. August 2010) – “Scratching The Surface”, der erste und lang ersehnte Surf-Film in HD und Spielfilmlänge mit Julian Wilson, feiert am Mittwoch (18. August 2010) um 10 Uhr seine Premiere am Place des Landais in Hossegor. Nach der Premiere findet eine große Aftershow-Party im legendären „Rockfood“ statt.
„Ich bin wirklich stolz auf diesen Film und dankbar, dass ich die Chance hatte, so etwas Einzigartiges im Surf-Film-Genre zu drehen“, sagte Julian. „I wollte bereits einen Film drehen, bevor ich in den Strudel von Fulltime-Contests und einem dementsprechenden Zeitplan hineingesogen wurde. Also legte ich letztes Jahr mein Herz und meine Seele in dieses Projekt, anstatt Wettkämpfe zu fahren – wer weiß, ob ich sonst noch einmal die Chance bekommen hätte.“
Unter der Regie von Matt Beauchesne (Irons Brothers Productions) dokumentiert „Scratching The Surface“ die Abenteuer von Julian mit Freunden und befreundeten Profi-Surfern wie Dane Reynolds, Taj Burrow, Dusty Payne, Mick Fanning und andere. Sie verbringen ein Jahr damit, an einigen der schönsten Spots der Welt zu surfen – unter anderem Südafrika, Australien, Indonesien, Mexiko, Nicaragua, Panama, Kalifornien, Hawaii, Frankreich, Spanien und Brasilien. Ein großer Teil des Films wurde auch bei einem Boot-Trip mit Dane, Dusty und Taj in den Mentawai Islands (Indonesien) gedreht. „Scratching The Surface“ brachte Julian und Matt außerdem mit Brain Farm Cinema zusammen, deren Ziel es war, einen Surf-Film unter Verwendung von Helikoptern und der Phantom-Kamera zu produzieren, komplett in HD gedreht, mit einem energiegeladenen und einzigartigen Soundtrack.
„Unser Ziel bei diesem Film war es, kreativ zu sein, Spaß zu haben, und es zu genießen, die Lebensweise eines Julian Wilson einzufangen“, sagt Matt Beauchesne. „Julian ist eine schillernde und lebhafte Persönlichkeit, was wir im ganzen Feeling des Films rüberbringen wollen. Er lebt den Traum eines jeden Kindes, und wir wollten den Film aus seiner Perspektive drehen.“
Für einen Einblick in den bahnbrechenden Film „Scratching The Surface“: Trailer und Webisodes gibt es zu sehen unter www.quiksilver.com und www.julianwilson.com.












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